Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wurde am 1. Oktober 1985 gegründet und im Jahr 1999 deutlich erweitert; er umfasst mittlerweile ein Areal von insgesamt 4.410 km², das von der Elbmündung bis zur dänischen Grenze reicht. Innerhalb des Nationalparks liegen die bewohnten nordfriesischen Inseln und Halligen, wobei die Siedlungsgebiete ausgenommen sind; neben den eigentlichen Wattflächen gibt es noch unbewohnte Inseln, Halligen und Sandbänke (u.a. Trischen, Blauort, Japsand). Etwa 60 % der Gesamtfläche liegen beständig unter Wasser (sublitorale Zone), 30 % sind Wattgebiete und 10 % gehören zu Landflächen, die nur selten überflutet werden. Im Nationalpark sind rund 700 Pflanzen- und 2.500 Tierarten beheimatet, davon kommen 250 Tierarten nur hier in diesem speziellen Küstenabschnitt vor. Besondere Bedeutung haben haben der Gewöhnliche Schweinswal, Seehunde und Kegelrobben sowie Muscheln, Krabben, Schollen und der Wattwurm; bei den Vögeln gibt es wichtige Bestände von Brandgänsen, Trauerenten und Nonnengänsen – und seit 2000 brütet im Nationalpark wieder der Seeadler. Machen Sie doch einen Familienurlaub an der Nordsee, es wird Ihnen gefallen.